Zwischen Olivenhainen, Weinbergen und dem imposanten Ätna erlebten die Teilnehmer vier Tage voller kulinarischer Entdeckungen und kultureller Eindrücke. Besonders in Erinnerung bleiben das überraschend hohe Fine-Dining-Niveau, die familiäre Aufnahme vor Ort und die persönlichen Gespräche, durch die die Partnergruppe enger zusammenwuchs.
Der Duft frisch geernteter Oliven, die Aromen sizilianischer Weine und der Blick auf eine der eindrucksvollsten Vulkanlandschaften Europas: Für die Teilnehmer der Genussreise der Stuttgarter Kickers hatte das zweite Oktoberwochenende einiges zu bieten. Gemeinsam mit Gentile Gusto führte die Reise auf die größte Insel des Mittelmeers, wo ein abwechslungsreiches Programm aus regionaler Kulinarik, kulturellen Höhepunkten und besonderen Einblicken in die sizilianische Lebensart wartete.
Abseits der Waldau und des geschäftlichen Alltags bot die viertägige Reise Gelegenheit, bestehende Verbindungen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Für den besonderen Zugang zum Leben vor Ort sorgten Enzo Marchese und die Familie Gentile, insbesondere Nicola und seine Frau Morena. Ihre herzliche Aufnahme gab den Teilnehmern das Gefühl, für diese Tage zur sizilianischen Familie und zur örtlichen Gemeinschaft zu gehören. Durch die persönlichen Verbindungen der Gastgeber entstanden Begegnungen und Einblicke, die man bei einem gewöhnlichen touristischen Besuch kaum erlebt hätte.
Für Enzo Marchese, der selbst familiäre Wurzeln auf Sizilien hat, war die Reise auch mit einer ganz persönlichen Bedeutung verbunden.
„Sizilien ist für mich nicht einfach nur ein Reiseziel, sondern ein Stück Heimat. Umso schöner war es, diese Heimat mit Menschen zu teilen, mit denen mich auch die Stuttgarter Kickers verbinden. Genau das macht unser Netzwerk aus: Wir schaffen nicht nur geschäftliche Kontakte, sondern persönliche Beziehungen und gemeinsame Erinnerungen, die bleiben“, so Marchese.
Bereits am frühen Freitagmorgen begann die Reise am Flughafen Stuttgart. Nach der Landung in Catania und dem Transfer zur Unterkunft stand gleich das erste kulinarische Erlebnis auf dem Programm: ein Besuch bei Frantoi Berretta.
Inmitten der sizilianischen Landschaft erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die traditionelle Olivenernte und die Herstellung hochwertiger Olivenöle. Dabei wurde deutlich, wie viel Handwerk, Erfahrung und Leidenschaft hinter einem Produkt stecken, das wie kaum ein anderes für die mediterrane Küche steht. Von der Olive am Baum bis zum fertigen Öl eröffnete sich ein Blick auf eine Tradition, die in Sizilien seit Generationen gepflegt wird.
Bereits das gemeinsame Dinner am ersten Abend in Mirabella Imbaccari übertraf die Erwartungen an die Genussreise. Ein Sechs-Gänge-Menü bot Fine Dining auf außergewöhnlich hohem Niveau: Die Gänge waren sorgfältig aufeinander abgestimmt, jeder einzelne überzeugte mit seiner Qualität. Dazu wurden großzügig passende, erstklassige Weine serviert. Wie anspruchsvoll und vielseitig sich die Kulinarik auf Sizilien präsentierte, überraschte die Teilnehmer besonders.
Zu diesem Genuss gehörte auch der Rahmen: Die Gruppe war in exklusiven Locations zu Gast, die eigens für sie geöffnet wurden. Die Qualität von Speisen und Weinen und die persönliche Betreuung durch die Gastgeber machten die gemeinsamen Essen zu prägenden Erlebnissen der Reise.
„Uns war von Anfang an wichtig, Sizilien nicht nur von seiner touristischen Seite zu zeigen, sondern die Menschen, die Traditionen und die Leidenschaft hinter den Produkten erlebbar zu machen. Gerade bei der Olivenernte sieht man, wie eng hier Genuss, Handwerk und Heimat miteinander verbunden sind. Das ist genau die Seite Italiens, die wir mit Gentile Gusto vermitteln möchten“, erklärt Nicola Liparoti, Geschäftsführer von Gentile Gusto.
Am Samstag führte die Reise weiter in die Welt des sizilianischen Weinbaus. In der Weinkellerei Casa Grazia in Gela erwartete die Gruppe eine Weinprobe mit anschließendem Lunch. Hier rückte eine weitere Facette der regionalen Genusskultur in den Mittelpunkt: Weine, deren Charakter von der Landschaft, dem Klima und der jahrhundertealten Weinbautradition Siziliens geprägt wird.
Neben den kulinarischen Entdeckungen durfte auch ein Blick auf die kulturelle Seite Siziliens nicht fehlen. In Caltagirone, der bekannten Stadt der Keramik, stand eine kleine Sightseeing-Tour auf dem Programm. Besonders prägend für das Stadtbild sind die zahlreichen kunstvoll gestalteten Keramiken, die sich an Fassaden, Plätzen und Treppen wiederfinden. Ein Höhepunkt war dabei die berühmte Treppe von Santa Maria del Monte, die eindrucksvoll zeigt, wie eng Handwerkskunst und Stadtgeschichte in Caltagirone miteinander verbunden sind.
Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Dinner in der Tenuta Berretta in Mirabella Imbaccari, bei dem die regionale Küche einmal mehr ihre Vielfalt unter Beweis stellen konnte.
Dass Genuss weit über gutes Essen und hervorragende Weine hinausgeht, ist auch für Nicola Liparoti ein wesentlicher Bestandteil der italienischen Lebensart.
„Was die italienische Lebensart für mich besonders macht, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Menschen zusammenkommen und gemeinsam genießen. Ein gutes Essen, ein Glas Wein und die passende Gesellschaft – oft sind es genau diese Momente, die am längsten in Erinnerung bleiben. Diese Atmosphäre wollten wir auf unserer Reise vermitteln und ich denke, Sizilien bietet dafür die perfekten Voraussetzungen“, so Nicola Liparoti.
Nach zwei Tagen voller kulinarischer Entdeckungen wartete am Sonntag ein landschaftlicher Höhepunkt auf die Reisegruppe. Der Ausflug zum Ätna führte die Teilnehmer in eine der faszinierendsten Naturlandschaften Europas. Der Vulkan, der das Landschaftsbild im Osten Siziliens maßgeblich prägt, bot mit seiner kargen, von vulkanischem Gestein gezeichneten Umgebung einen eindrucksvollen Kontrast zu den grünen Olivenhainen und Weinbergen der vorangegangenen Tage.
Im Anschluss ging es weiter nach Taormina. Die malerisch gelegene Stadt an der Ostküste Siziliens zählt zu den bekanntesten Reisezielen der Insel. Mit ihren verwinkelten Gassen, historischen Bauwerken und dem Blick auf das Mittelmeer verkörpert sie wie kaum ein anderer Ort die besondere Verbindung aus Geschichte, Natur und mediterraner Lebensfreude.
Am Abend kehrte die Gruppe nach Mirabella Imbaccari zurück, wo im Restaurant La Pinta ein weiteres gemeinsames Dinner auf dem Programm stand.
Mit jedem Tag wurden auch die Gespräche innerhalb der Gruppe persönlicher. Bei den gemeinsamen Essen und Ausflügen tauschten sich die Teilnehmer nach und nach mit immer mehr Mitreisenden aus, lernten deren Hintergründe kennen und erzählten einander Geschichten. So wuchs aus dem Partnerkreis eine vertraute Reisegemeinschaft.
Auch der letzte Reisetag hielt noch einen besonderen Programmpunkt bereit. In Mirabella Imbaccari stand ein Empfang bei Bürgermeister Giovanni Ferro auf dem Programm. Treffpunkt war die Kirche. Weil sich seine Ankunft um etwa fünf Minuten verzögerte, ging die Gruppe kurzerhand in die benachbarte Bar. Enzo Marchese trat dort hinter die Bar; die Teilnehmer bekamen Kaffee und leckeres Gebäck, während er Geschichten dazu erzählte. Im Gespräch mit dem Barkeeper und den Menschen im Café wurde aus der kurzen Wartezeit eine persönliche Begegnung mit dem Alltag des Ortes.
Auch bei der anschließenden Kirchenbesichtigung war spontane Hilfe gefragt. Der Pfarrer war erkrankt, und zunächst ließ sich der Kirchenschlüssel nicht auftreiben. Während nach einer Lösung gesucht wurde, stellte sich heraus, dass der Cafébesitzer einen Schlüssel hatte. Er überließ ihn der Gruppe kurzerhand, sodass sie sich daranmachen konnte, das Kirchentor zu öffnen. Der Bürgermeister führte die Teilnehmer anschließend herum. Diese unkomplizierte Hilfsbereitschaft und der herzliche Umgang miteinander machten das familiäre italienische Flair unmittelbar spürbar.
Bei einem Aperitivo bot sich die Gelegenheit, die Gastfreundschaft der Region noch einmal zu genießen. Die Einblicke in die Chiesa Madre SS. delle Grazie und den Palazzo Biscari rundeten den letzten Tag ab und rückten die kulturelle Vielfalt des Ortes in den Mittelpunkt. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe anschließend in Catania, wo unter anderem der Domplatz und die belebte Einkaufsstraße Via Etnea auf dem Programm standen.
Am späten Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen. Von Catania aus trat die Reisegruppe den Rückflug nach Stuttgart an – im Gepäck zahlreiche Eindrücke aus vier abwechslungsreichen Tagen.
Für Enzo Marchese waren es vor allem die unterschiedlichen Facetten der Reise, die diese vier Tage zu etwas Besonderem machten.
„Wenn man auf diese vier Tage zurückblickt, sind es vor allem die vielen unterschiedlichen Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Wir haben Orte kennengelernt, hinter die Kulissen geschaut und Sizilien auf eine sehr persönliche Art erlebt. Dass wir solche Momente gemeinsam mit unseren Partnern teilen können, macht die Reise für uns besonders wertvoll“, resümiert Enzo Marchese.
Ob bei der Olivenernte, zwischen den Weinbergen, vor der Kulisse des Ätna oder an den gemeinsamen Abendtafeln: Die Genussreise verband hochwertige kulinarische Erlebnisse mit einer Gastfreundschaft, die die Teilnehmer als ausgesprochen familiär empfanden. Enzo und die Familie Gentile ließen sie an ihrem Umfeld teilhaben und machten die Reise dadurch besonders persönlich.
Ebenso prägend war das Zusammenwachsen der Partnergruppe. Fernab des geschäftlichen Alltags blieb Zeit, mehr über die Menschen hinter den Unternehmen zu erfahren und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Diese Vertrautheit nehmen die Teilnehmer mit zurück auf die Waldau – und damit auch die Vorfreude, sich bei den Spielen und im Restaurant wiederzusehen. Gemeinsam mit Gentile Gusto haben die Stuttgarter Kickers ihrem Partnernetzwerk vier Tage ermöglicht, die persönliche Beziehungen über die Reise hinaus stärken.
Ein besonderer Dank gilt Gentile Gusto für die gemeinsame Organisation und Gestaltung der Reise, Enzo Marchese und der Familie Gentile für die persönlichen Einblicke und die herzliche Aufnahme sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die diese vier Tage zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.